Heutiges Eishockey stellt deutlich höhere Anforderungen als noch vor einigen Jahren. Exzellente Technik auf dem Eis genügt längst nicht mehr. Spieler müssen stärker, stabiler, effizienter und vielseitiger sein – und genau dafür bildet das funktionelle Kraft- und Beweglichkeitstraining, das sogenannte Dry-Land-Training, die Grundlage.
Im Hockey Training Center Praha (HTC Praha) betrachten wir dieses Training nicht als Zusatz, sondern als Fundament. Es verfolgt zwei zentrale Ziele:
- Eishockey verlangt spezielle Bewegungsmuster und eine gezielte Entwicklung bestimmter Muskelgruppen – Dry-Land-Training muss diese Spezifik respektieren.
- Durch diese Spezialisierung entstehen Muskelungleichgewichte und „blinde Flecken“, die ausgeglichen werden müssen, damit der Spieler langfristig gesund und leistungsfähig bleibt.
Warum Dry-Land-Training im Gym unverzichtbar ist
- Eishockey stellt besondere körperliche Anforderungen
Eishockey ist explosiv, schnell und dynamisch: Starts, Stopps, Richtungswechsel, Rotationen, Checks, Balance auf einer schmalen Kufe. Die Forschung zeigt eindeutig, dass hohe Leistung nur durch eine Kombination aus Kraft, Explosivität, Stabilität und Mobilität erreicht werden kann.
Dry-Land-Training im Gym dient dazu:
- die Gelenke und Muskeln auf die auf dem Eis entstehenden Kräfte vorzubereiten,
- die Kraftübertragung im Körper zu verbessern und
- Verletzungen vorzubeugen.
Im Hockey Training Center Prag (HTC Praha) betrachten wir dieses Training nicht als Zusatz, sondern als Fundament.
- Ausgleich von einseitigen Belastungen
Skating und Schießen sind technisch anspruchsvoll, aber einseitig. Viele kleine Muskelgruppen, Stabilisatoren und Gegenspieler werden im klassischen On-Ice-Training kaum angesprochen.
Dry-Land-Training gleicht diese Defizite aus, indem es:
- die tiefe Rumpfmuskulatur stärkt,
- Hüftstabilität verbessert,
- einbeinige Kraft fördert,
- laterale und rotatorische Bewegungsmuster trainiert,
- Beweglichkeit und gesunde Gelenksteuerung unterstützt.
Damit schützt es Spieler*innen vor Überlastung und trägt zu einer rundum entwickelten Athletik bei.
Was gehört zu einem modernen funktionellen Dry-Land-Training?
Im HTC Praha kombinieren wir mehrere Bausteine, um ein vollständiges und hockeyspezifisches Athletikprofil aufzubauen.
- Ganzkörperkraft mit Schwerpunkt auf Bein- und Hüftkraft
Eishockeyspieler benötigen starke Beine und eine stabile Hüfte für Antritte, Sprints, Stops und Richtungswechsel. Funktionelle Übungen wie Ausfallschritte mit Rotation, Bulgarian Split Squats, Hüftstrecker oder einbeinige Kniebeugen bilden die Basis.
- Core-Stabilität und Rumpfkraft
Der Rumpf ist das Zentrum jeder Bewegung – ob Schuss, Zweikampf oder Skating. Ohne einen starken Core geht Power verloren.
Planks mit Rotation, Anti-Rotations-Übungen, Loaded Carries und Stabilitätsarbeit bilden deswegen einen Kernpunkt des Programms.
- Laterale und rotatorische Bewegungen
Eishockey besteht selten aus linearen Bewegungen. Dry-Land-Training fördert deshalb speziell:
- Seitbewegungen
- Rotationen
- Richtungswechsel
- explosive Beinachsenarbeit
Medizinbälle, Widerstandsbänder und plyometrische Übungen unterstützen diese Bewegungsmuster.
- Mobilität, Balance & Kontrolle
Viele Spieler verfügen über Kraft, aber nicht über ausreichende Mobilität oder koordinative Kontrolle.
Gezielte Mobilitätsroutinen, Balance-Übungen und Stabilisierungsarbeit erhöhen Beweglichkeit, verbessern Technik und verhindern Verletzungen.
- Periodisierung über die Saison
Ein funktionelles Dry-Land-Programm verändert sich im Laufe der Saison:
- Off-Season – Aufbauphase (Kraft, Muskelbalance, Mobilität)
- Pre-Season – Intensivierung (Explosivität, Power, Schnelligkeit)
- In-Season – Erhalt und Feintuning (Stabilität, Prävention, kurze Intensivblöcke)
Bei HTC Praha wird der Jahresplan individuell auf Alter, Position und Ziele des Spielers abgestimmt.

Dry-Land-Training im HTC Praha
Unser Ansatz ist ganzheitlich: Dry-Land-Training steht nicht isoliert, sondern wird stets mit On-Ice-Training, Skatemill-Sessions, Schusstraining und Technikblöcken verbunden.
Die Schritte:
- Analyse – Wir prüfen Bewegungsmuster, Stabilität, Mobilität und Kraftverteilung.
- Planung – Wir erstellen ein funktionelles Programm, das hockeyspezifische und ausgleichende Elemente kombiniert.
- Transfer – Die im Gym erarbeiteten Bewegungsmuster werden gezielt auf Skatemill und Eis übertragen.
- Anpassung – Je nach Fortschritt wird die Belastung angepasst oder erweitert.
Ziel:
Der Spieler soll nicht nur „stärker aussehen“, sondern stärker auf dem Eis sein – technisch, physisch und verletzungsfrei.
Die zwei entscheidenden Gründe für funktionelles Training
- Spezifische Anforderungen respektieren
Krafttraining, das nicht auf die Anforderungen des Eishockeys abgestimmt ist, führt oft zu geringer Übertragbarkeit.
Funktionelles Dry-Land-Training orientiert sich dagegen an:
- Skating-Positionen
- einbeinigen Belastungen
- stabilen Hüftwinkeln
- Rotationskraft
- Power-Entwicklung
Damit entsteht die Verbindung zwischen Gym und Eis.
- Ungleichgewichte ausgleichen
Eishockeyspezialisierung führt fast immer zu muskulären Dysbalancen – besonders bei jungen Spielern.
Dry-Land-Training balanciert diese Einseitigkeit aus, stärkt schwache Glieder der Muskelkette und schützt langfristig vor Verletzungen.
Fazit
Funktionelles Dry-Land-Training ist weit mehr als eine Ergänzung – es ist die Grundlage für Leistungsentwicklung im Eishockey.
Wer im Gym gezielt, spielnah und ausgleichend trainiert, baut die Power, Stabilität und Beweglichkeit auf, die später jede Bewegung auf dem Eis bestimmen.
HTC Praha verbindet dieses Training nahtlos mit Skating-, Schuss- und On-Ice-Einheiten, um Spieler jeder Altersklasse optimal vorzubereiten – stark funktionell, stark auf dem Eis.




